30.09.2025 | Aktualisiert: 17.03.2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Polynukleotide sind natürliche Moleküle, die die Hautregeneration unterstützen und die Zellaktivität fördern.
  • Sie verbessern die Feuchtigkeitsbindung, regen die Kollagen- und Elastinbildung an und schützen vor freien Radikalen.
  • Eingesetzt werden sie in Gesicht, Augen, Hals/Dekolleté, Händen sowie an Kopfhaut und Haaren.
  • Für sichtbare Ergebnisse sind meist mehrere Sitzungen im Abstand von 2 bis 4 Wochen notwendig. 
  • Die Behandlung ist gut verträglich, mögliche Nebenwirkungen sind meist mild und nur vorübergehend.

Sie möchten sich mit Polynukleotiden behandeln lassen?

Ich nehme mir gerne Zeit für eine ausführliche Beratung und beantworte alle Ihre Fragen. Auf Wunsch erstelle ich im Anschluss auch unverbindlich ein individuelles Behandlungskonzept für Sie.

1. Was sind Polynukleotide?

Polynukleotide sind natürliche DNA Moleküle, die aus langen Ketten von Nukleotiden bestehen und in jeder Körperzelle vorkommen. In der ästhetischen Medizin werden sie aus Lachs-DNA aus Lachsfischsperma gewonnen und zur Hautverjüngung eingesetzt. Sie regen die Zellregeneration und die Kollagenproduktion an, verbessern die Hautstruktur, erhöhen die Elastizität und spenden Feuchtigkeit.

Polynukleotide kommen ursprünglich aus der medizinischen Forschung, wo sie u. a. zur Wundheilung eingesetzt wurden. Heute finden Polynukleotide vor allem Anwendung in der ästhetischen Behandlung von Hautalterung, Elastizitätsverlust und feinen Fältchen. Auch gegen Haarausfall werden Polynukleotide immer häufiger eingesetzt. Ihre Wirkungen umfassen die Förderung der Kollagenbildung, die Verbesserung der Hautfeuchtigkeit sowie eine schützende Wirkung gegen oxidative Schäden.

Wichtige Informationen im Überblick:

  • Ursprung in der medizinischen Forschung, zunächst bei der Heilung von Gewebeschäden und Wunden eingesetzt
  • Anwendungsgebiete heute vor allem in der ästhetischen Medizin bei Hautalterung, Elastizitätsverlust, Fältchen, müder Haut und Haarausfall
  • Wirkungen: Unterstützung der Hautregeneration, Förderung der Kollagen- und Elastinbildung, Verbesserung der Hautfeuchtigkeit und Schutz vor freien Radikalen

2. Wie wirken Polynukleotide?

Lachs-DNA bzw. Polynukleotide wirken, indem sie die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut unterstützen und die Zellaktivität anregen. Sie verbessern die Mikrozirkulation, wirken antioxidativ und fördern die Bildung von Kollagen und Elastin. Dadurch wird die Hautstruktur gestärkt und die allgemeine Hautqualität sichtbar verbessert.

Ein weiterer wichtiger Effekt ist ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit im Gewebe zu binden, was zu einer pralleren und glatteren Haut führt. Gleichzeitig schützen sie die Zellen vor freien Radikalen und tragen so zur Verlangsamung des Hautalterungsprozesses bei.

Wichtige Wirkungen von Polynukleotiden:

  • Aktivierung von Zellregeneration und Stoffwechselprozessen
  • Förderung der Kollagen- und Elastinbildung
  • Verbesserung der Hautfeuchtigkeit und Hautelastizität
  • Schutz vor oxidativem Stress und freien Radikalen
  • Unterstützung der Mikrozirkulation und Sauerstoffversorgung der Haut

Welche Nebenwirkungen können Polynukleotide haben?

Lachs-DNA bzw. Polynukleotide gelten in der ästhetischen Medizin als gut verträglich, da es sich um körpereigene Bausteine handelt. Dennoch können – wie bei allen minimalinvasiven Behandlungen auch – leichte Nebenwirkungen auftreten, die in der Regel nur vorübergehend sind. Das Risiko hängt unter anderem von der individuellen Hautbeschaffenheit, eventuellen Allergien und der Erfahrung der Behandlerin ab.

Mögliche Nebenwirkungen im Überblick:

  • Rötungen: treten kurz nach der Behandlung auf und klingen meist innerhalb weniger Stunden ab
  • Schwellungen: entstehen durch die Injektion, verschwinden aber in der Regel nach 1 bis 2 Tagen
  • kleine Hämatome (blaue Flecken): durch feine Gefäßverletzungen, die nach wenigen Tagen von selbst abheilen
  • leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle: vor allem direkt nach der Behandlung möglich, lassen schnell nach
  • selten allergische Reaktionen: besonders bei empfindlichen Personen, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber Bestandteilen besteht


Sie können Nebenwirkungen vorbeugen, indem Sie die Behandlung ausschließlich von geschultem Fachpersonal und nach einer sorgfältigen Anamnese durchführen lassen. 

3. Wo werden Polynukleotide eingesetzt?

Lachs-DNA bzw. Polynukleotide werden in der ästhetischen Medizin vielseitig eingesetzt, da sie die Hautregeneration fördern und unterschiedliche Bereiche des Körpers gezielt unterstützen können. 

Sie eignen sich besonders für Zonen, die durch Alterung, Umwelteinflüsse oder Belastungen an Elastizität und Frische verloren haben. Durch ihre regenerativen Eigenschaften lassen sie sich sowohl im Gesicht als auch an empfindlichen Stellen wie den Augen oder am Dekolleté anwenden.

Anwendungsbereiche und Wirkungen im Überblick:

  • Gesicht: Verbesserung der Hautstruktur, Reduktion feiner Linien und Förderung der Strahlkraft
  • Augen: Milderung von Augenringen, Verringerung von Schwellungen und feinen Fältchen
  • Hals und Dekolleté: Straffung der Haut, Steigerung der Elastizität und Vorbeugung von Knitterfältchen
  • Hände: Auffrischung des Hautbildes, Feuchtigkeitsboost und Reduktion von Alterserscheinungen
  • Kopfhaut und Haare: Förderung der Durchblutung, Stärkung der Haarwurzeln und Unterstützung bei dünner werdendem Haar

Wie wirken Polynukleotide im Gesicht?

Polynukleotide entfalten im Gesicht ihre Wirkung, indem sie die Hautzellen zur Regeneration anregen und die Produktion von Kollagen sowie Elastin fördern. Dadurch wird die Hautstruktur gefestigt, kleine Fältchen werden gemildert und das Hautbild wirkt insgesamt frischer und ebenmäßiger. Zusätzlich sorgen sie für eine verbesserte Feuchtigkeitsbindung, was die Haut praller und strahlender erscheinen lässt.

Ein weiterer Vorteil ist ihre antioxidative Wirkung, die die Hautzellen vor schädlichen freien Radikalen schützt und so den Alterungsprozess verlangsamen kann. Besonders in Bereichen wie Stirn, Wangen oder um den Mund herum sind Polynukleotide wirksam, da hier Faltenbildung und Elastizitätsverlust oft zuerst sichtbar werden.

Wie wirken Polynukleotide an den Augen?

Polynukleotide wirken im sensiblen Augenbereich besonders effektiv, da sie die dünne Haut regenerieren, verdicken und die Mikrozirkulation verbessern. Dadurch können dunkle Augenringe gemildert und feine Linien reduziert werden, was zu einem wacheren und erholten Ausdruck führt.

Zusätzlich unterstützen sie die Feuchtigkeitsbindung in der Haut, wodurch Trockenheitsfältchen geglättet werden. Auch Schwellungen können durch die verbesserte Durchblutung und den antioxidativen Effekt verringert werden.

Wie wirken Polynukleotide an Hals & Dekolleté?

Lachs-DNA bzw. Polynukleotide können am Hals und Dekolleté gezielt eingesetzt werden, um diesen oft beanspruchten Hautbereichen neue Spannkraft zu verleihen. Da die Haut dort besonders dünn und empfindlich ist, neigt sie schneller zu Knitterfältchen und Elastizitätsverlust. Durch die Anregung der Zellregeneration und die Förderung der Kollagenbildung wird die Hautstruktur gestärkt und sichtbar geglättet.

Darüber hinaus verbessert sich die Feuchtigkeitsversorgung, was der Haut mehr Frische und Geschmeidigkeit verleiht. So wirken Hals und Dekolleté insgesamt straffer, ebenmäßiger und jugendlicher.

Wirkungen von Polynukleotiden an Hals und Dekolleté:

  • Straffung und Glättung der Haut
  • Verbesserung der Elastizität
  • Reduktion von Knitterfältchen
  • Optimierung der Hautfeuchtigkeit und des Hautbildes

Wie wirken Polynukleotide an Händen?

Polynukleotide wirken an den Händen, indem sie die Hautregeneration fördern und dem Verlust von Spannkraft entgegenwirken. Da die Hände besonders oft äußeren Einflüssen wie Sonne, Kälte oder häufiger Reinigung ausgesetzt sind, zeigen sich dort Alterserscheinungen meist früh. Durch die Anregung der Kollagenproduktion und eine verbesserte Feuchtigkeitsbindung wirkt die Haut glatter, praller und insgesamt jugendlicher.

Gleichzeitig schützen die antioxidativen Eigenschaften vor freien Radikalen und weiteren Schäden, sodass die Haut langfristig widerstandsfähiger wird. Auf diese Weise tragen Polynukleotide dazu bei, dass die Hände nicht nur gepflegter, sondern auch sichtbar vitaler aussehen.

Wie wirken Polynukleotide auf der Kopfhaut?

Polynukleotide können auch an der Kopfhaut angewendet werden, um die Haarwurzeln zu stärken und das Haarwachstum zu fördern. Durch ihre durchblutungsfördernde und regenerierende Wirkung verbessern sie die Nährstoffversorgung der Haarfollikel und schaffen so ein gesünderes Umfeld für kräftigeres Haar. Gleichzeitig wirken sie entzündungshemmend und können die Kopfhaut beruhigen.

Ein weiterer Vorteil ist die Unterstützung der Zellaktivität, wodurch dünner werdendes Haar gestärkt und Haarausfall verlangsamt werden kann. So tragen Polynukleotide zu einer gesunden Kopfhaut und voller wirkendem Haar bei.

4. Für wen sind Polynukleotide geeignet?

Lachs-DNA bzw. Polynukleotide sind grundsätzlich für Personen geeignet, die ihre Hautqualität verbessern und erste Anzeichen von Hautalterung vorbeugen oder reduzieren möchten. Sie bieten eine sanfte Möglichkeit, die Haut von innen heraus zu regenerieren, und eignen sich auch für empfindliche Hauttypen. Entscheidend ist, dass keine akuten Hauterkrankungen oder Allergien gegen die Inhaltsstoffe vorliegen.

Die Behandlung richtet sich sowohl an jüngere Menschen, die frühzeitig etwas für die Hautgesundheit tun möchten, als auch an ältere Personen mit sichtbaren Alterserscheinungen. Auch bei speziellen Zielen wie der Stärkung der Kopfhaut oder der Verbesserung der Haut an Hals, Dekolleté oder Händen können Polynukleotide eine sinnvolle Unterstützung sein.

Geeignet für:

  • Personen mit ersten Fältchen oder Elastizitätsverlust
  • Menschen mit müder, fahler Haut oder Feuchtigkeitsmangel
  • Empfindliche Hauttypen, die eine sanfte Regeneration wünschen
  • Frauen und Männer, die präventiv Hautalterung vorbeugen möchten
  • Personen mit sonnengeschädigter Haut
  • Menschen, die ihre Kopfhaut stärken oder dünner werdendes Haar unterstützen wollen

Für wen sind Polynukleotide nicht geeignet?

Polynukleotide gelten als sehr gut verträglich, dennoch gibt es bestimmte Situationen, in denen von einer Behandlung abgeraten wird. Vor allem akute Erkrankungen, Infektionen oder spezielle gesundheitliche Bedingungen können das Risiko für unerwünschte Reaktionen erhöhen. Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf eine Anwendung verzichtet werden, da keine ausreichenden Studien zur Sicherheit vorliegen.

Eine sorgfältige Abklärung durch die behandelnde Fachperson ist daher unerlässlich, um mögliche Risiken auszuschließen und die Hautgesundheit nicht zu beeinträchtigen.

Polynukleotide sind nicht geeignet bzw. kontraindiziert bei:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: fehlende Studienlage zur Sicherheit für Mutter und Kind
  • Akute Hautinfektionen oder Entzündungen: Gefahr einer Verschlimmerung oder Verzögerung der Heilung
  • Offene Wunden oder Verletzungen im Behandlungsareal: erhöhtes Risiko für Infektionen
  • Bekannte Allergien oder Überempfindlichkeiten gegen Inhaltsstoffe: mögliche allergische Reaktionen
  • Autoimmunerkrankungen der Haut: unvorhersehbare Wechselwirkungen mit dem Immunsystem
  • Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme blutverdünnender Medikamente: erhöhtes Risiko für Hämatome und Nachblutungen
  • Aktive Krebserkrankungen: Beeinflussung des Zellstoffwechsel möglich
  • Schwere chronische Hauterkrankungen: mögliche Verschlechterung des Hautzustands

5. Wie läuft eine Behandlung mit Polynukleotiden ab?

Eine Therapie mit Polynukleotiden bzw. Lachs-DNA beginnt in der Regel mit einem ausführlichen Beratungsgespräch, in dem die individuellen Hautbedürfnisse und Ziele besprochen werden. Dabei wird geprüft, ob die Behandlung geeignet ist, und ein persönlicher Behandlungsplan erstellt. Häufig wird eine Kur mit mehreren Sitzungen empfohlen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Die einzelne Sitzung selbst dauert meist zwischen 20 und 40 Minuten. Nach einer gründlichen Reinigung der Haut erfolgt die Injektion der Polynukleotide mit feinen Nadeln in die gewünschten Bereiche. Direkt im Anschluss können leichte Rötungen oder Schwellungen auftreten, die in der Regel nach kurzer Zeit von selbst abklingen.

Der Ablauf einer Sitzung im Überblick:

  • Hautreinigung und Desinfektion
  • Markierung der zu behandelnden Areale
  • Injektion der Polynukleotide mit feinen Nadeln oder einer stumpfen Kanüle
  • Kurze Nachpflege, ggf. Kühlung
  • Hinweise zur Nachsorge und Verhaltensempfehlungen


In den Tagen nach der Behandlung setzt die regenerative Wirkung ein, die Haut wirkt nach und nach frischer, straffer und vitaler. Für ein dauerhaft sichtbares Ergebnis sind meist mehrere Sitzungen in Abständen von 2 bis 4 Wochen notwendig, ergänzt durch Auffrischungen in größeren Intervallen.

Wie viele Behandlungen mit Polynukleotiden sind notwendig?

Die Anzahl der notwendigen Behandlungen mit Polynukleotiden hängt von der Ausgangssituation der Haut und dem gewünschten Ergebnis ab. In der Regel wird eine Kur mit mehreren Sitzungen empfohlen, um die Hautregeneration nachhaltig zu fördern und sichtbare Resultate zu erzielen. Je nach Ausgangslage sind 3 bis 5 Sitzungen in Abständen von 2 bis 4 Wochen sinnvoll.

Für ein langfristiges Ergebnis werden nach Abschluss der Anfangsserie regelmäßige Auffrischungen empfohlen, die je nach Hautareal und individueller Hautbeschaffenheit alle 6 bis 12 Monate erfolgen können.

Übersicht über die empfohlene Anzahl an Behandlungen:

  • Gesicht: 3 bis 5 Sitzungen, Auffrischung alle 6–12 Monate
  • Augen: 3 bis 4 Sitzungen, Auffrischung alle 6 Monate
  • Hals/Dekolleté: 3 bis 5 Sitzungen, Auffrischung alle 6–12 Monate
  • Hände: 2 bis 4 Sitzungen, Auffrischung alle 6–12 Monate
  • Kopfhaut/Haare: 4 bis 6 Sitzungen, Auffrischung alle 6–9 Monate

Gibt es Einschränkungen nach einer Behandlung mit Polynukleotiden?

​​Nach einer Behandlung mit Polynukleotiden gibt es nur wenige Einschränkungen, die jedoch wichtig sind, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Direkt nach der Sitzung sollte die Haut geschont und nicht mit Make-up oder aggressiven Pflegeprodukten belastet werden. Auch das Reiben oder Massieren der behandelten Stellen sollte in den ersten Stunden vermieden werden.

Für 1 bis 2 Tage empfiehlt es sich, auf intensive Sonneneinstrahlung, Solarium und Saunagänge zu verzichten. Sportliche Aktivitäten oder Alkohol sollten ebenfalls kurzzeitig gemieden werden, da sie Schwellungen oder Rötungen verstärken können. In der Regel sind Patientinnen jedoch schnell wieder gesellschaftsfähig und können ihren Alltag wie gewohnt aufnehmen.

6. Wann wirken Polynukleotide?

Die Wirkung von Polynukleotiden bzw. Lachs DNA setzt nicht sofort ein, da sie die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut anregen. Erste Verbesserungen wie mehr Frische und Feuchtigkeit sind meist nach 2 Wochen sichtbar. Deutlichere Effekte – etwa eine glattere Hautstruktur und reduzierte Fältchen – zeigen sich in der Regel nach mehreren Sitzungen im Verlauf von 4 bis 8 Wochen.

Wie schnell die Ergebnisse eintreten, hängt von verschiedenen Faktoren ab – darunter Hauttyp, Alter, Lebensstil und die behandelte Region. Regelmäßige Auffrischungen tragen dazu bei, die erzielten Resultate langfristig zu erhalten.

Übersicht über die typische Wirkdauer je Anwendungsbereich:

  • Gesicht: erste Ergebnisse nach etwa 2-4 Wochen, deutliche Verbesserung nach 4–6 Wochen
  • Augen: sichtbare Veränderungen meist nach 2–4 Wochen
  • Hals/Dekolleté: Wirkung nach etwa 4 Wochen erkennbar
  • Hände: erste Auffrischung spürbar nach 2–4 Wochen
  • Kopfhaut/Haare: sichtbare Ergebnisse meist nach 6–8 Wochen

Wie lange wirken Polynukleotide?

Die Wirkung von Polynukleotiden ist nachhaltig, hält jedoch nicht unbegrenzt an. Nach einer vollständigen Behandlungsserie bleiben die Ergebnisse in der Regel mehrere Monate sichtbar, da die Hautstruktur gestärkt und die Regeneration gefördert wird. Mit der Zeit bauen sich die Effekte langsam ab, weshalb regelmäßige Auffrischungen empfohlen werden.

Die genaue Dauer hängt von individuellen Faktoren wie Hauttyp, Alter, Lebensstil und dem behandelten Bereich ab. Durchschnittlich profitieren Patienten zwischen 6 und 12 Monaten von den Ergebnissen, bevor eine erneute Behandlung sinnvoll ist.

Übersicht über die Wirkungsdauer je Anwendungsbereich:

  • Gesicht: etwa 6–12 Monate
  • Augen: etwa 6 Monate
  • Hals/Dekolleté: 6–12 Monate
  • Hände: 6–9 Monate
  • Kopfhaut/Haare: 6–9 Monate

7. Was kostet eine Polynukleotide-Behandlung?

Die Kosten für eine Behandlung mit Polynukleotiden hängen von verschiedenen Faktoren ab – insbesondere vom behandelten Areal, der Anzahl der benötigten Sitzungen und der individuellen Hautsituation. Auch die Erfahrung des Behandlers sowie die Produktqualität können den Preis beeinflussen. 

In der Regel bewegen sich die Preise pro Sitzung im mittleren bis höheren dreistelligen Bereich. Für kleinere Zonen wie die Augen sind die Kosten entsprechend niedriger als für größere Bereiche wie Gesicht oder Dekolleté, Auffrischungsbehandlungen sind oft etwas günstiger.

Übersicht über die ungefähren Kosten pro Sitzung:

  • Gesicht: 300–600 € pro Sitzung, meist 3–5 Sitzungen empfohlen
  • Augen: 300 € pro Sitzung, meist 3–4 Sitzungen empfohlen
  • Hals/Dekolleté: 300–600 € pro Sitzung, meist 3–5 Sitzungen empfohlen
  • Hände: 300–600 € pro Sitzung, meist 2–4 Sitzungen empfohlen
  • Kopfhaut/Haare: 350 € pro Sitzung, meist 4–6 Sitzungen empfohlen

Wird eine Behandlung mit Polynukleotiden von der Krankenkasse bezahlt?

​​Eine Behandlung mit Polynukleotiden bzw. Lachs-DNA zählt zur ästhetischen Medizin und wird daher in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Da es sich um eine freiwillige, kosmetische Leistung handelt, müssen die Kosten vollständig selbst getragen werden.

Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen – etwa wenn eine medizinisch notwendige Indikation vorliegt – könnte eine Kostenübernahme geprüft werden. Für die meisten Patienten bleibt die Behandlung jedoch eine private Investition in das eigene Wohlbefinden und Hautbild.

8. FAQ zu Polynukleotiden

Was machen Polynukleotide?

Polynukleotide unterstützen die Haut, indem sie die natürlichen Regenerationsprozesse anregen und die Zellen zu mehr Aktivität stimulieren. Sie fördern die Bildung von Kollagen und Elastin, verbessern die Hautfeuchtigkeit und schützen vor freien Radikalen. Dadurch wirkt die Haut frischer, straffer und insgesamt vitaler.

Neben ihrer regenerativen Wirkung stärken sie das Gewebe, verbessern die Durchblutung und können so verschiedene Hautareale nachhaltig verschönern. Auch an Haarwurzeln und Kopfhaut entfalten sie eine belebende Wirkung.

Für was sind Polynukleotide gut?

Polynukleotide sind vor allem dafür gut, die Haut von innen heraus zu regenerieren und ihr neue Spannkraft zu verleihen. Sie unterstützen die natürliche Zellerneuerung, steigern die Produktion von Kollagen und Elastin und sorgen für mehr Feuchtigkeit im Gewebe. Gleichzeitig schützen sie vor freien Radikalen und tragen so zu einem frischeren, vitaleren Hautbild bei.

Neben der Haut können auch empfindliche Bereiche wie die Augen oder die Kopfhaut von der Wirkung profitieren. So lassen sich unterschiedliche ästhetische Ziele sanft und nachhaltig unterstützen.

Wie oft Polynukleotide?

​​Polynukleotide werden in der Regel nicht nur einmal, sondern als Behandlungsserie angewendet. Meist sind 3 bis 5 Sitzungen in Abständen von 2 bis 4 Wochen notwendig, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen und die Hautregeneration nachhaltig zu unterstützen.

Nach Abschluss der Kur sind Auffrischungen sinnvoll, um den Effekt langfristig zu erhalten. Diese werden je nach Hautareal und individueller Hautbeschaffenheit etwa alle 6 bis 12 Monate empfohlen.

Können Polynukleotide mit Fillern kombiniert werden?

Polynukleotide können gut mit Fillern kombiniert werden, da beide Verfahren unterschiedliche Wirkungen haben und sich gegenseitig ergänzen. Während Filler vor allem Volumen aufbauen und gezielt Falten auffüllen, regen Polynukleotide die Regeneration der Haut an und verbessern deren Qualität von innen heraus.

Durch die Kombination lassen sich sowohl sofort sichtbare Effekte als auch langfristige Verbesserungen der Hautstruktur erzielen. Wichtig ist, dass die Behandlung individuell geplant und von einer erfahrenen Fachperson durchgeführt wird, um ein harmonisches und natürliches Ergebnis zu erreichen.

Wie lange dauert es, bis Polynucleotide wirken?

​​Die Wirkung von Polynukleotiden zeigt sich nicht sofort, da sie die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut anstoßen. Erste Verbesserungen wie mehr Frische und eine bessere Durchfeuchtung werden meist nach etwa 2 Wochen sichtbar. Deutlichere Ergebnisse wie eine glattere Hautstruktur oder weniger Fältchen entwickeln sich in den folgenden Wochen und verstärken sich mit jeder weiteren Sitzung.

Typischer Wirkverlauf:

  • nach 2 Wochen: erste Frische, mehr Feuchtigkeit
  • nach 3–4 Wochen: sichtbare Verbesserung der Hautstruktur
  • nach 4–8 Wochen: deutlich glattere Haut, geminderte Fältchen, mehr Spannkraft

Wie lange sind Polynukleotide haltbar?

Polynukleotide wirken nach einer vollständigen Behandlungskur über mehrere Monate hinweg, da sie die Hautstruktur nachhaltig stärken und die Zellerneuerung anregen. Die Effekte halten im Durchschnitt zwischen 6 und 12 Monaten an, bevor eine Auffrischung empfohlen wird.

Übersicht über die Haltbarkeit je Anwendungsbereich:

  • Gesicht: etwa 6–12 Monate
  • Augen: etwa 6 Monate
  • Hals/Dekolleté: 6–12 Monate
  • Hände: 6–9 Monate
  • Kopfhaut/Haare: 6–9 Monate

Wie kann ich den Abbau von Radiesse beschleunigen?

Da Radiesse nicht auflösbar ist wie Hyaluron, lässt sich der Abbau nicht gezielt oder medikamentös beschleunigen. Der Körper baut die Substanz natürlich und langsam über mehrere Monate ab – je nach Stoffwechsel, Region und Hautbeschaffenheit.

Wer dennoch unerwünschte Ergebnisse reduzieren möchte, kann unterstützende Maßnahmen ergreifen, um den natürlichen Abbau zu fördern:

  • Lymphdrainage und leichte Massagen: Können die Mikrozirkulation anregen und den natürlichen Abbau unterstützen (nur nach ärztlicher Freigabe).
  • Sport und Bewegung: Fördern den Stoffwechsel, was den Abbauprozess allgemein begünstigt.
  • Geduld und regelmäßige Kontrolle: Unregelmäßigkeiten lassen sich oft durch natürliche Rückbildung und ärztliche Nachsorge ausgleichen.

Was kostet Radiesse Behandlung?

Die Kosten einer Radiesse-Behandlung hängen von verschiedenen Faktoren ab, etwa dem Behandlungsareal, der benötigten Menge an Filler (in ml) und der Erfahrung der behandelnden Fachkraft. In der Regel wird pro Spritze (meist 1,5 ml) abgerechnet, wobei für größere Bereiche mehrere Einheiten notwendig sein können.

Auch Auffrischungsbehandlungen oder Kombinationen mehrerer Zonen beeinflussen den Gesamtpreis. Daher ist ein individuelles Beratungsgespräch vorab sinnvoll.

Kosten-Beispiele:

  • Nasolabialfalten: ca. 400-800 €
  • Kinn, Wangen und  Kieferkontur: ca. 400–800 €
  • Handrücken: ca. 400–800 €
  • Hals & Dekolleté: ca. 400–800 € (ggf. in 2 Sitzungen)
  • Biostimulation Gesicht: ca. 400–800 €